Präventionsorientierte Analyse Antisemitischer Kriminalität (PAAK)
Projektübersicht
Antisemitische Straftaten und Angriffe haben nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 in Deutschland sprunghaft zugenommen. Eine empirische Wissensbasis für die Erklärung und damit Prävention von antisemitischen Straftaten fehlt bisher, insbesondere für die sekundäre (gefährdete Gruppen) und für die tertiäre Prävention. Das Verbundvorhaben PAAK zielt vor diesem Hintergrund auf die Gewinnung belastbarer empirischer Ergebnisse zu antisemitischen Straftaten und Täter/-innen in den Jahren 2022 bis 2025 und daraus resultierende Handlungsempfehlungen für zielgruppenspezifischen Präventionsmaßnahmen.
Laufzeit: 1.3.2026 bis 31.5.2029
Mittelgeber: BMFTR
Förderlinie „Ursachen und Dynamiken des aktuellen Antisemitismus“
https://www.fona21.org/forschung/aktuelle-projekte/paak-praeventionsorientierte-analyse-antisemitischer-kriminalitaet
Verbundpartner:
Prof. Dr. Cornelia Weins (Projektleitung)
Sozialwissenschaft
Ruhr-Universität Bochum
Dr. Robert Pelzer (Projektleitung)
Zentrum Technik und Gesellschaft
Technische Universität Berlin